Wirtschaftsatlas

Der Wirtschaftsatlas Österreich bietet einen Überblick über die Struktur und Leistung der österreichischen Gesamtwirtschaft. Dabei werden wirtschaftsrelevante Daten in 13 Themenbereichen gebündelt, wobei aus mehr als 270 Merkmalen gewählt werden kann. Neben regionalen gegliederten Daten auf nationaler und europäischer Ebene werden auch Branchengliederungen angeboten. Darüber hinaus erfolgt eine Zusammenfassung nach einzelnen Wirtschaftsbereichen wie z.B. Industrie, Bau, Handel, usw.. Hinter jedem der 13 Themenbereich steht eine umfassende Datenbank, die Einblick in das umfangreiche Datenangebot der Statistik Austria gibt. Vorhandene Zeitreihen reichen zum Teil bis zum Jahr 1995 zurück. Mit Texten, Tabellen und Grafiken werden aktuelle Ergebnisse präsentiert. Zweimal jährlich (jeweils gegen Ende des Halbjahres) wird die komplette Datenbank sowie sämtliche Texte, Tabellen und Grafiken des Wirtschaftsatlas Österreich auf den letzten Stand gebracht.

Zuletzt aktualisierte Ergebnisse:

2021:

  • Inflationsrate des HVPI von 2,8 % (EU27: 2,9 %; Eurozone: 2,6 %)
  • Öffentliches Defizit von -5,9 % des BIP (Platz 17 innerhalb der EU27 (-4,7 %; Eurozone: -5,1 %))
  • Öffentliches Schuldenstand betrug 82,8 % des BIP (Platz 20 innerhalb der EU27: 88,1 %; Eurozone: 95,6 %)
  • Die Einnahmen des Staates betrugen 201,8 Mrd. Euro (+8,7 % zu 2020 (EU27: +9,4 %; Eurozone +9,3 %))
  • Die Ausgaben des Staates betrugen 225,7 Mrd. Euro (+4,4 % zu 2020 (EU27: +5,0 %; Eurozone +5,1 %))
  • Die Import- bzw. Exportquote an den EU-27 am Intrahandel betrug 4,21 % bzw. 3,45 % (2020: 4,16 % bzw. 3,57 %)
  • Die Import- bzw. Exportquote an den EU-27 am Handel mit Drittstaaten betrug 2,08 % bzw. 2,43 % (2020: 2,03 % bzw. 2,40 %)

2020:

  • Forschungsquote liegt bei 3,2 % (EU27: 2,3 %)
  • Der Energetische Endverbrauch betrug 1 349 PJ (-7,3 % zu 2019 (EU27: -8,1 %; Eurozone -8,9 %))
  • Der Energie-Bruttoinlandsverbrauch betrug 1 039 PJ (-5,4 % zu 2019 (EU27: -5,6 %; Eurozone: -6,6 %))

Zuletzt aktualisierte Ergebnisse:

2021:

  • Höchste Arbeitslosenquote (ILO) in Wien mit 12,1 % (Österreich: 6,2 %)
  • Die höchste Erwerbstätigenquote hatte Oberösterreich mit 76,3 % (Österreich: 72,4 %)

2020:

  • Das Bruttoregionalprodukt ist mit 50 400 Euro in Wien am höchsten (Österreich: 42 500 Euro)
  • Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte je Einwohner war mit 24 900 Euro in Niederösterreich am höchsten (Österreich 23 700 Euro)
  • Die Bruttowertschöpfung zu Herstellungspreisen war in Wien mit 86 648 Mio. Euro am höchsten (Österreich: 340 264 Mio. Euro)

aktuelle Ergebnisse:

2019:

  • Die meisten Unternehmen waren im Einzelhandel tätig (43 816; 12 % aller Unternehmen)
  • Die meisten Beschäftigten waren ebenfalls im Einzelhandel tätig (380 463; 12 % aller Beschäftigten)
  • Der Personalaufwand war im Großhandel am höchsten (11 675 Mio. Euro; 8 % aller Personalaufwände)
  • Die höchsten Umsatzerlöse konnten im Großhandel erzielt werden (168 258 Mio. Euro, 20 % aller Umsätze)
  • Die Bruttowertschöpfung zu Faktorkosten war im Großhandel am größten (19 023 Mio. Euro, 9 % der gesamten Bruttowertschöpfung)
  • Die Waren- und Dienstleistungseinkäufe waren im Großhandel am größten (144 200 Mio. Euro; 25 % aller Einkäufe)
  • Die höchsten Bruttoinvestitionen konnten im Grundstücks- und Wohnungswesen verzeichnet werden (9 379 Mio. Euro; 21 % der Bruttoinvestitionen)

aktuelle Ergebnisse:

2019:

  • Die meisten Unternehmen hatten 0 bis 9 Beschäftigte (314 516; 87%)
  • Die meisten Beschäftigten arbeiteten bei großen Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten (1 029 480; 33%)
  • Der höchste Personalaufwand fiel bei Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten an (62 439 Mio. Euro; 44 %)
  • Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten generierten die höchsten Umsatzerlöse (313 223 Mio. Euro; 38 %)
  • Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten generierten die höchste Bruttowertschöpfung zu Faktorkosten (86 990 Mio. Euro; 39 %)
  • Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten hatten die höchsten Waren- und Dienstleistungseinkäufe (208 912 Mio. Euro; 35 %)
  • Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten waren für die höchsten Bruttoinvestitionen verantwortlich (16 570 Mio. Euro; 37 %)

zuletzt aktualisierte Ergebnisse:

2019:

  • Die meisten Unternehmen waren in Österreich und in der EU im Bereich Dienstleistungen tätig (Ö: 186 272; EU: 11 718 925)
  • Auch die meisten Beschäftigten waren im Bereich Dienstleistungen (Ö: 1 215 901, EU: 55 972 995)
  • Die höchsten Umsätze wurden in Österreich und in der EU in der Industrie erzielt (Ö: 277,7 Mrd. Euro, EU: 9 573,3 Mrd. Euro)
  • Die Bruttowertschöpfung zu Faktorkosten war in Österreich und in der EU im Bereich Dienstleistungen am höchsten (Ö: 75,7 Mrd. Euro, EU: 2 659,6 Mrd. Euro)
  • Die Bruttoinvestitionen in Sachanlagen waren in Österreich und in der EU im Bereich Dienstleistungen am höchsten (Ö: 20,5 Mrd. Euro, EU: 648,6 Mrd. Euro)
  • Die Waren- und Dienstleistungseinkäufe waren in Österreich und in der EU im Handel am höchsten (Ö: 210,7 Mrd. Euro, EU: 7 775,2 Mrd. Euro)

  • Der Personalaufwand war in Österreich in der Industrie am höchsten (46,2 Mrd. Euro), in der EU im Bereich Dienstleistungen (1 585,4 Mrd. Euro)

Zuletzt aktualisierte Ergebnisse:

2019:

  • Die meisten Betriebe im Bereich Industrie waren in Oberösterreich (6 038; Österreich: 29 520)
  • Die höchsten Betriebserlöse im Bereich Industrie konnten in Oberösterreich erzielt werden (61 599 Mio. Euro; Österreich 262 125 Mio. Euro)
  • Die meisten Betriebe im Dienstleistungsbereich waren in Wien (75 416; Österreich: 290 645)
  • Die höchsten Betriebserlöse Dienstleistungsbereich konnten in Wien erzielt werden (212 268 Mio. Euro; Österreich 514 642 Mio. Euro)
  • Die meisten Betriebe im Handel waren in Wien (16 097; Österreich: 81 824)
  • Die höchsten Betriebserlöse im Handel konnten in Wien erzielt werden (95 604 Mio. Euro; Österreich 280 272 Mio. Euro)
  • Die meisten Betriebe im Bau waren in Niederösterreich (6 949; Österreich: 38 026)
  • Die höchsten Betriebserlöse im Bau konnten in Oberösterreich erzielt werden (11 159 Mio. Euro; Österreich 54 972 Mio. Euro)

Zuletzt aktualisierte Ergebnisse:

2021

  • Produktionsindex: +10,0 % zu 2020.
  • Anstiege auch beim Umsatzindex (+27,3 % zu 2020), der Auftragseingangsindex (29,6% zu 2020), der Beschäftigtenindex (0,4 % zu 2020), der Index der geleisteten Arbeitsstunden (5,0 % zu 2020) und dem Erzeugerpreisindex (7,9 % zu 2020)
  • Arbeitskostenindex: +1,3 % zu 2020
  • Investitionsgüterpreisindex: +1,6 % zu 2020
  • Die Exportintensität lag bei 58,4 % (2012: 51,5 %).
  • Zahl der Arbeitslosen stieg um 7,6 %.
  • 82,3 % Unternehmen mit Breitbandanschluss (2020: 83,3 %)

Zuletzt aktualisierte Ergebnisse:

2021

  • Die Zahl der Arbeitslosen stieg um 41,2 % zu 2020.
  • Für Umsatz- und Produktionsindex ergab sich eine Veränderung von 13,7 % bzw. 9,3 %
  • Der Beschäftigtenindex zeigte ein Plus von 3,8 %, der Index der geleisteten Arbeitsstunden um 7,6 %.
  • Auftragseingangsindex: +18,7 % zu 2020.
  • Arbeitskostenindex: +1,0 % zu 2020.
  • Der Baukostenindex für den Wohnhaus- und Siedlungsbau ergab ein deutliches Plus von 10,5 % zu 2020.
  • Baupreisindex Hoch- und Tiefbau: +5,3 % zu 2020
  • Anteil der Unternehmen mit Breitbandanschluss: 87,2 % (+0,3 % zu 2020)

Zuletzt aktualisierte Ergebnisse:

2021

  • 68 142 Beherbergungsbetriebe (gewerblich und privat; -1,2 % zu 2020)
  • 1 139 526 Betten (-0,4 % zu 2020)
  • 22 144 098 Ankünfte (-11,5 % zu 2020)
  • 79 563 141 Nächtigungen (-18,7 % zu 2020)
  • Kapazitätsauslastung Sommersaison 30,1% (+24,9 % zu 2020)
  • Kapazitätsauslastung Wintersaison 3,2% (-89,5 % zu 2020)
  • Einnahmen aus dem Einreiseverkehr 10,1 Mrd. Euro (-24,9 % zu 2020)
  • Ausgaben im Ausreiseverkehr 7,5 Mrd. Euro (+64,8 % zu 2020)
  • 42 291 Arbeitslose (+48,3 % zu 2020)
  • Umsatzindex (ÖNACE 2008 I) -8,5 % zu 2020
  • Beschäftigtenindex (ÖNACE 2008 I) -1,3 % zu 2020
  • Arbeitskostenindex (ÖNACE 2008 I) -8,8 % zu 2020
  • Anteil der Unternehmen mit Breitbandanschluss 90,1 % (+3,6 % zu 2020)

Zuletzt aktualisierte Ergebnissen

2021 (vorl. Ergebnisse)

  • Einfuhren von Waren: 177,98 Mrd. Euro (+23,2 %)
    • Stärkste wertmäßige Zuwächse bei Maschinen u. Fahrzeugen (+16,7 % auf 58,89 Mrd. €) und Bearbeitete Waren (26,4 % auf 29,00 Mrd. €)
  • Ausfuhren von Waren: 165,48 Mrd. Euro (+16,1 %)
    • Stärkste wertmäßige Zuwächse bei Maschinen u. Fahrzeugen (+12,6 % auf 61,28 Mrd. €) und Bearbeitete Waren (22,8 % auf 35,29 Mrd. €)
  • Die EU ist der wichtigste Außenhandelsmarkt:
    • 68,1 % aller österr. Ausfuhren (+16,9 % auf 112,64 Mrd. €)
    • 66,6 % aller österr. Einfuhren (+20,1% auf 118,58 Mrd. €)
  • Wichtigstes Partnerland ist Deutschland:
    • 33,1 % aller eingeführten Waren (58,87 Mrd. €) bzw. 30,1 % aller Ausfuhren wurden dorthin versendet (49,85 Mrd. €).
  • Handel mit Mittel- und Osteurop. Ländern (MOEL) einfuhrseitig +26,6 % (auf 30,13 Mrd. €), ausfuhrseitig +19,9 % (auf 33,08 Mrd. €)
  • Wichtigster Überseemarkt ist China (Export: 4,82 Mrd. Euro (+23,1 %), Import 13,10 Mrd. Euro (+28,6 %))

Zuletzt aktualisierte Ergebnisse:

2021:

Viehbestände:

  • Schweine: 2 785 587 (-0,7 % zum Vorjahr)
  • Rinder: 1 870 100 (+0,8 % zum Vorjahr)
  • Schafe: 402 345 (+2,2 % zum Vorjahr)
  • Ziegen: 100 601 (+8,5 % zum Vorjahr)
Thomas Hodel Wirtschaftsatlas Österreich
Tel.: +43 1 711 28-7440 wirtschaftsatlas@statistik.gv.at