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Landespflegegeld

Ende 2008 bezogen insgesamt 64.936 Personen ein Pflegegeld auf Basis der Pflegegeldgesetze der Bundesländer (+4,0% gegenüber dem Vorjahr). Analog der Regelung auf Bundesebene (Bundespflegegeldgesetz) wird auch das Pflegegeld der Länder nach dem erforderlichen Pflegebedarf (und unabhängig von Einkommen und Vermögen) in sieben Pflegegeldstufen gewährt. Gegenüber Ende 1998 hat die Zahl der Landespflegegeldbezieherinnen und -bezieher um rd. 14.400 Personen (+28,6%) zugenommen.

Auf drei Bundesländer - Wien (21%), Niederösterreich (19%), Steiermark (16%) - entfielen 2008 zusammen knapp 60% der ein Landespflegegeld beziehenden Personen. Die Verteilung nach dem Geschlecht zeigt, dass 65% der Landespflegegeldbezieher weiblich waren. Was die Altersstruktur betrifft, sind die Bezieherinnen und Bezieher eines Landespflegegeldes im Schnitt jünger als jene eines Bundespflegegeldes: 2008 entfielen 38% auf die Altersgruppe der unter 40-Jährigen, der Anteil der über 60-Jährigen lag bei 46%. Ein weiterer Unterschied zum Bundespflegegeld besteht darin, dass im Bereich des Landespflegegeldes die höheren Pflegegeldstufen anteilsmäßig etwas stärker besetzt sind als die unteren: Ende 2008 bezogen 28% ein Landespflegegeld der Stufe 4 bis 7.

Die Ausgaben für das Landespflegegeld lagen im Jahr 2008 bei rd. 327 Mio. EUR (+4,6% gegenüber dem Vorjahr und +27,2% gegenüber 1998), woraus sich eine durchschnittliche Pflegegeldleistung von 5.032 EUR im Jahr bzw. 419 EUR im Monat ergibt (das Pflegegeld wird 12 Mal im Jahr ausbezahlt). Da die Männer in den höheren Pflegegeldstufen stärker vertreten sind, ist ihr durchschnittlicher Pflegegeldbezug (5.157 EUR jährlich, 430 EUR monatlich) auch höher als jener der Frauen (4.967 bzw. 414 EUR).

Tabelle(n):
Ergebnisse im Überblick: Landespflegegeldbezieher und -bezieherinnenHTMLPDFXLS
Landespflegegeldbezieherinnen und -bezieher 1998-2008HTMLPDFXLS
Landespflegegeldbezieherinnen und -bezieher Ende 2008HTMLPDFXLS
Landespflegegeldausgaben im Jahr 2008HTMLPDFXLS