Sozialleistungen auf Bundesebene
Im Jahr 2008 wurden 2.618.162 Pensionen und Renten ausbezahlt. Davon kamen 82% aus der
gesetzlichen Pensionsversicherung und 12% entfielen auf Beamtenpensionen.
Die restlichen Leistungen sind Renten der Unfallversicherung (4%) und
der Kriegsopfer- und Heeresversorgung bzw. der Opferfürsorge.
191.902 Personen bezogen 2008 im Jahresdurchschnitt Arbeitslosengeld (59%) oder Notstandshilfe (41%). Die Zahl der Leistungsbezieher und
Leistungsbezieherinnen hat seit Anfang der 80er Jahre massiv zugenommen
und 2005 den höchsten Wert erreicht. Die durchschnittliche Höhe des
Tagsatzes betrug beim Arbeitslosengeld im Jahr 2008 25,43 Euro und 19,62
Euro bei der Notstandshilfe. Der Leistungsbezug von Frauen ist durchschnittlich
niedriger als jener von Männern.
Die bedeutendsten Instrumente der
österreichischen Familienförderung sind die Leistungen des Familienlastenausgleichsfonds
(FLAF). Aus diesem Fonds wurden 2008 u. a. 1.821.769 Familienbeihilfen und Kinderbetreuungsgeld für 166.579 Mütter und Väter finanziert.
Ende 2007 bezogen insgesamt 351.057
Personen ein Pflegegeld auf Basis des Bundespflegegeldgesetzes. Gegenüber 1997 hat die Zahl der
Bezieher und Bezieherinnen um über 82.000 Personen (+31%) zugenommen.
Der Großteil der pflegebedürftigen Personen (72%) bezieht ein Pflegegeld
der ersten drei Stufen, der Rest entfällt auf die vier höheren Stufen.